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Fortbildungen und Vorträge

Die Systemische Praxis entwickelt sich immer weiter. Sie versucht aktuelle Fragen zu beantworten und gestaltet neue theoretische, praktische Konzepte für Beratung und andere psychosoziale Hilfeformen.

Das FST ist hier sehr aktiv, es entwickelt neue Methoden, organisiert Fachtagungen, Vorträge und unterstützt die wissenschaftliche Reflexion mit eigenen Veröffentlichungen. Hier gilt das Motto „Wissen aus erster Hand“.

Erfahrungen aus der Praxis führen zu neuen Ideen und Handlungskonzepten, diese werden reflektiert, fachlich und wissenschaftlich untermauert und in Fortbildungen und Vorträgen direkt an die Praktiker zurückgegeben. Die Themen werden von Frank Natho als Referent als eintägige Fortbildungen in Halberstadt (auch als In-House-Fortbildung) oder Vortrag angeboten. Aktuell werden folgende Fortbildungen/Vorträge angeboten:

Erziehungsmythen
Zwischen macht- & vertrauensbasierten Erziehungsstilen – Autorität durch Beziehung

Fortbildung

Die Tradition der Erziehung ist durch Macht einerseits und Ohnmacht bei Heranwachsenden andererseits gekennzeichnet. Inzwischen erziehen Erwachsene demokratischer, doch sind die machtbasierten Erziehungsideen denn schon wirklich aus den Köpfen von Erziehenden und Lehrenden verschwunden? Wie stark beeinflussen noch heute Erziehungsmythen unseren Erziehungsstil? 

Das Konzept Autorität durch Beziehung löst sich vom traditionellen Verständnis einer Autorität, die über Macht und Kontrolle errichtet wird. Dieses Konzept fördert eine vertrauensbasierte Pädagogik und Erziehung. Es bietet Eltern, Erziehern und Lehrenden einen Weg, Machtkämpfe und Eskalationen in der Erziehung gerade auch von schwierigen insbesondere dominanzorientierten Kindern und Jugendlichen zu vermeiden.

Natho erweitert den Ansatz und zeigt auf, warum auch Erziehungsstrategien:  wie Konsequenz, Strafe, Regeln, Kontrollen aber auch die Belohnung in verschiedenen Situationen an Grenzen kommen, nicht wirken und oft auch dazu führen, dass Kinder, Jugendliche erziehungsresistent werden. Machtbasierte Erziehungsansätze korrumpieren nicht selten die intrinsische Motivation unserer Kinder. Alternative Erziehungsstrategien werden vorgestellt und traditionelle Strategien in Frage gestellt und diskutiert. Haltungen und Interventionen des gewaltlosen Widerstandes und Ansätze einer machtfreien Pädagogik werden dargestellt.

Schwerpunkte der Fortbildung

  • Zur Tradition der Macht in der Erziehung
  • ­Wirkungslosigkeit von Strafen und in Aussicht gestellter Belohnung
  • Warum man nicht wirklich konsequent sein kann, das Nachgeben als „gutes“ erzieherisches Mittel
  • Grundsätze des gewaltlosen Widerstandes
  • Umgang mit dominanzorientierten Kindern und Jugendlichen
  • Erzieherische Haltung von Präsenz
  • Grundhaltungen in einer vertrauensbasierten Erziehung & Pädagogik

Weitere Informationen

Tagesveranstaltung in Halberstadt, Praxis für Familientherapie (FST). Diese Fortbildung kann als In-House-Veranstaltung oder als Vortrag für Tagungen gebucht werden.

Leitung: Frank Natho
Familien- und Lehrtherapeut DGSF,
Systemischer Supervisor, Coach und Lehrsupervisor und Lehrcoach DGSF

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Burnout - Störungsbild, Risikofaktoren und alternative Verhaltensweisen

Fortbildung

Burnout – das Ausgebranntsein kommt schleichend. Wie kann man erkennen, wer betroffen ist? Welche Merkmale der Persönlichkeit und welche Situationen im Team, im Unternehmen stellen Risikofaktoren dar? Wie kann man sich schützen und wie kommt man wieder auf die Beine? Diese Fragen werden in der Fortbildung umfassend beantwortet. Außerdem werden einige Möglichkeiten der Entspannung und alternative Lebenshaltungen vorgestellt.

Schwerpunkte der Fortbildung

  • Burnout – das Störungsbild (Diagnose und Selbsttest)
  • Risikofaktoren der Persönlichkeit erkennen
  • Risikofaktoren im Team, im Unternehmen erkennen
  • Absage an den inneren Antreiber, eine Teilearbeit
  • Entspannungsmöglichkeiten und alternative Lebens- und Arbeitshaltungen

Weitere Informationen

Tagesveranstaltung in Halberstadt, Praxis für Familientherapie (FST). Diese Fortbildung kann als In-House-Veranstaltung oder als Vortrag für Tagungen gebucht werden.

Leitung: Frank Natho
Familien- und Lehrtherapeut DGSF,
Systemischer Supervisor, Coach und Lehrsupervisor und Lehrcoach DGSF

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Familienbrett, Skalierungsscheibe und die Arbeit mit Tierfiguren

Das Familienbrett, die Skalierungsscheibe und die Arbeit mit Tierfiguren sind bildhaft-metaphorische Arbeitstechniken der Systemischen Beratung und Therapie. Arbeitsprinzipien dieser Verfahren werden in der Fortbildung vorgestellt und deren Umsetzung in Beratung geübt. Ausgehend von diesen Techniken werden weitere Varianten der Brettrekonstruktion - insbesondere die von Natho entwickelte Skalierungsscheibe oder die Arbeit mit Tierfiguren - dargestellt und ausprobiert.

Mit der Skalierungsscheibe lassen sich Probleme verflüssigen und kleine Unterschiede herausarbeiten. Die Arbeit mit Tierfiguren hat sich insbesondere für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen als hilfreich erwiesen. Sie unterstützt die Familiendiagnostik, die Arbeit mit Gefühlen und verschiedene andere Interventionen in Beratung. Spezielle Vorgehensweisen der Arbeit mit Tierfiguren, wie die Teilearbeit, werden vorgestellt und demonstriert.

Schwerpunkte der Fortbildung

  • Einführung in bildhaft-metaphorische Arbeitstechniken
  • Familienbrett, Skalierungsscheibe (VIP-Skalierung)
  • Arbeit mit Tierfiguren in Beratung und Familientherapie
  • Familiendiagnostik und Intervention

Weitere Informationen

Tagesveranstaltung in Halberstadt, Praxis für Familientherapie (FST). Diese Fortbildung kann als In-House-Veranstaltung oder als Vortrag für Tagungen gebucht werden.

Leitung: Frank Natho
Familien- und Lehrtherapeut DGSF,
Systemischer Supervisor, Coach und Lehrsupervisor und Lehrcoach DGSF

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Literaturhinweis zu diesem Thema

 Natho, F.(2005). Die Lösung liegt im Team. Handbuch zur Arbeit mit der Skalierungsscheibe (Verlag Gamus)

 Natho, F. (2013). Gespräche mit dem inneren Schweinehund. Arbeit mit Tierfiguren in Beratung und Familientherapie. Göttingen: V&R.

Bindung und Bindungsstörungen

Bindung und Bindungsstörungen

Bindung ist ein angeborenes Programm, welches unser soziales Überleben sichert und eine wesentliche Grundlage für unsere Persönlichkeitsentwickelung darstellt. Es gibt Umstände im Leben von Kindern, die das Bindungserleben negativ beeinflussen und zu Störungen des Sozialverhaltens oder zu Persönlichkeitsstörungen führen können.

In der Fortbildung werden aktuelle sozialpsychologische und neurobiologische Erkenntnisse der Bindungsforschung und verschiedene frühkindliche Traumata, die zu Störungen des Bindungserlebens führen können, erläutert. Die Fortbildung gibt darüber hinaus Anregungen für den Umgang mit bindungsgestörten Kindern im Zusammenhang mit Adoption, Unterbringung in Pflegefamilien oder bei Inobhutnahmen.

Schwerpunkte der Fortbildung

  • Soziale und neurobiologische Aspekte von Bindung
  • Bindungsqualität / Konzept der Elterlichen Feinfühligkeit
  • Frühkindliche Traumata und Bindungsstörungen
  • Erzieherischer und beraterischer Umgang mit bindungsgestörten Kindern und Jugendlichen

Weitere Informationen

Tagesveranstaltung in Halberstadt, Praxis für Familientherapie (FST). Diese Fortbildung kann als In-House-Veranstaltung oder als Vortrag für Tagungen gebucht werden.

Leitung: Frank Natho
Familien- und Lehrtherapeut DGSF,
Systemischer Supervisor, Coach und Lehrsupervisor und Lehrcoach DGSF

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Literaturhinweis zu diesem Thema

Natho, F.(2007). Bindung und Trennung. Von Eltern und Familie getrennt – Trauer und Trennungsprozesse begleiten (Verlag Gamus)

 Natho, F.(2007). Hörbuch Bindung und Trennung. Von Eltern und Familie getrennt – Trauer und Trennungsprozesse begleiten (Verlag Gamus)

Natho, F.(2012). (2. Aufl.). Systemische Trauerarbeit. Bedeutung und Grundlagen für eine seelsorgerliche Arbeit in der Heimerziehung. In: Natho (Hrsg.) Hinter dem Horizont geht´s weiter (Verlag Gamus)

Traumapädagogik - Einführung und Grundlagen

Entwicklung trotz widriger Umstände – traumapädagogisches Handeln in der Jugendhilfe

Traumapädagogik Einführung

Die Traumapädagogik entwickelt sich zu einem Fachgebiet, welches hilfreiche Konzepte zur pädagogischen Arbeit für Jugendhilfe und Erziehung bietet. Die Traumapädagogik kann unabhängig von Therapie eigenständig Entwicklung und Wachstum bei traumatisierten Kindern und Jugendlichen anregen. Insbesondere das von Natho entwickelte Selbstfürsorgetraining unterstützt die Herausbildung von Selbstwert, Selbstfürsorge und stärkt soziale Kompetenzen. In dieser Fortbildung werden einige traumapädagogische Grundhaltungen und geeignete methodisch-didaktische Vorgehensweisen für die Arbeit mit  traumaerfahrenen Kindern und Jugendlichen vorgestellt und mögliche Risiken für traumatisierte Kinder und Jugendliche in der Jugendhilfe diskutiert.

Schwerpunkte der Fortbildung

  • Trauma / Anliegen der Traumapädagogik
  • Konzepte der Traumapädagogik
  • Resilienz / Was Kinder stark macht!
  • Risiko der Retraumatisierung in der Jugendhilfe
  • Selbstfürsorgetraining nach Natho

Weitere Informationen

Tagesveranstaltung in Halberstadt, Praxis für Familientherapie (FST). Diese Fortbildung kann als In-House-Veranstaltung oder als Vortrag für Tagungen gebucht werden.

Leitung: Frank Natho
Familien- und Lehrtherapeut DGSF,
Systemischer Supervisor, Coach und Lehrsupervisor und Lehrcoach DGSF

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Literaturhinweis zu diesem Thema

Natho (2016). Traumatisiert & borderlinegestört - Systemische Arbeitsweisen in Bereichen der Jugendhilfe (3. aktualisierte und erweiterte Neuauflage, dr. ziethen Verlag)

Natho, F. (2013). Selbstfürsorgetraining im Rahmen traumapädagogischer Begleitung in der stationären Jugendhilfe. In: Jugendhilfe 4-13 Traumatisierung bei Kindern und Jugendlichen. Luchterhand Verlag

Lassen sich Mitarbeiter wirklich führen?
Selbstlernende Teams leiten …

Selbstlernende Teams leiten Konzepte, Methoden & Leitungsstrategien

Fortbildung Selbstlernende Teams

Viele Führungskräfte glauben fest daran, dass man Mitarbeiter führen kann. Doch ist das wirklich so und wenn ja, unter welchen Bedingungen. Was motiviert Mitarbeiter, sich selbst zu führen, sich selbst zu leiten, was wissen wir über die intrinsische Motivation von Mitarbeitern? Eine systemisch orientierte Teamleitung versteht Teams als lebendige Systeme, die Ressourcen und Fähigkeiten haben, selbst zu lernen und sich selbst zu steuern. Wie Leiter diese Fähigkeit ihres Teams unterstützen können und welche Leitungsstrategien dazu geeignet sind, wird in dieser zweitägigen Fortbildung vermittelt und trainiert.

Die Fortbildung setzt auf lebendiges Lernen und die Neugier, sich mit neuen „Haltungen in der Mitarbeiterführung“ auseinandersetzen zu wollen. Sämtliche Methoden zur Unterstützung selbstlernender Teams werden trainiert und deren Übertragung in die eigene Praxis reflektiert.

Schwerpunkte der Fortbildung

  • Vom Taylorismus bis zum Management by objectives - die Ethik und Haltung von Führungskräften
  • Risiken entgrenzter Arbeit – Kooperation statt Konkurrenz
  • Ideen zu einem neuen Führungsverständnis
  • Das Konzept selbstlernender Teams
  • Schlüsselkompetenzen im Team herausbilden und festigen
  • Dynamik im Team verstehen und zielgerichtet anregen
  • Teamentwicklung - Selbstlernprozesse anregen
  • Aufgaben, Probleme im Team lösen, Kreativität anregen

Weitere Informationen

Tagesveranstaltung in Halberstadt, Praxis für Familientherapie (FST). Diese Fortbildung kann als In-House-Veranstaltung oder als Vortrag für Tagungen gebucht werden.

Leitung: Frank Natho
Familien- und Lehrtherapeut DGSF,
Systemischer Supervisor, Coach und Lehrsupervisor und Lehrcoach DGSF

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Literaturhinweis zu diesem Thema

Natho, F.(2004). Selbstlernende Teams. Konzepte und Methoden. Systemische Team- und Gruppenleitung. (Verlag Gamus)

Aufsatz Führungskultur (Leseprobe) aus dem Buch "Bildung ist mehr als Lernen"

Vortrag Natho, 2017, Audio-CD

Liebe oder/und Freundschaft - Wie viel Liebe braucht die Partnerschaft?

Viele Paare kennen das Problem der verschlissenen Liebe nach einigen Beziehungsjahren. Sie führt häufig zur Trennung und zur Suche nach einer frischen, unverbrauchten Liebe mit einem neuen Partner. Doch welchem Gefühl jagen wir da nach? Welche Bedeutung und Wirkung hat unser Liebeskonstrukt und ist es noch zeitgemäß? Ist für längere Beziehungen vielleicht die Freundschaft das nützlichere Konzept?

In der FB und Selbsterfahrung wird die Entstehung der Liebe als eine zeitabhängige kulturelle Konstruktion diskutiert. Man kann sich fragen, wie viel Ökonomie mit Liebe heute verbunden ist und für wen sich die Liebe noch lohnt. Wie romantisch ist die Liebe noch? Welche erfüllbaren und unerfüllbaren Erwartungen haben wir mit unserer Liebesvorstellung an unsere/n Partner/in? Welche Haltungen haben Paartherapeuten zur Liebe und sind sie tatsächlich nützlich für Paare mit Problemen?

Schwerpunkte der Fortbildung

  • Kleine Kulturgeschichte der Liebe
  • Reflexion persönlicher Lieben und Liebesideen
  • Liebesstile und ihre Wirklichkeiten, Vermarktung der Liebe
  • Grenzen der romantischen Liebeskonstruktion
  • Die Bedeutung der Liebe in der Paartherapie

Weitere Informationen

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Leitung: Frank Natho
(Familien- und Lehrtherapeut DGSF)

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Gespräche effektiv führen - Kommunikationstraining für erzieherische, sozialpädagogische und beratende Fachkräfte

Das Haupthandwerkszeug in Erziehung und Beratung ist die Kommunikation bzw. das Gespräch. Auch gut ausgebildete Fachkräfte sind mit dem Verlauf und dem Ergebnis von Gesprächen nicht immer zufrieden. Dann ist es sinnvoll, die eigene Gesprächsführung zu überprüfen und eventuell neue Techniken zu integrieren.

In dieser Fortbildung werden einige spezielle kommunikative Vorgehensweisen vorgestellt und trainiert. Sie eignen sich nicht nur für die Gespräche mit Klienten, sondern auch für die Kommunikation im Team oder mit Kunden. Es handelt sich überwiegend um Gesprächsführungstechniken aus der systemischen Beratungsarbeit.

Kleine Demonstrationen und viele Übungen im Rollenspiel sollen den Lern- und Übungseffekt erhöhen. Diese Fortbildung setzt die Bereitschaft zur Übung im Rollenspiel voraus.

Schwerpunkte der Fortbildung

  • Aufbau einer Ja-Haltung beim Gesprächspartner (Spiegeln, Herstellen eines kommunikativen Anschlusses)
  • Zirkuläres Fragen (Wirkungen statt Ursachen erfragen)
  • Umdeutungen und Strategisches Fragen (das Gespräch zum Ziel führen)
  • Hypothetisches Fragen und Einstreutechniken (Lösungen erzeugen)

Weitere Informationen

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Leitung: Frank Natho
(Familien- und Lehrtherapeut DGSF)

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Literaturhinweis zu diesem Thema

Natho (2017). Systemisch geht's!... (dr. ziethen verlag)

Pubertät – Persönlichkeitsentwicklung, Mythen und neuronale Realität

Pubertät – über Persönlichkeitsentwicklung, die neuronale Situation von pubertierenden Gehirnen und wie man angemessen reagieren kann

Die Pubertät ist ein schwieriges Alter. So lautet eine allgemeine Feststellung, doch sie hilft in schwierigen Erziehungssituationen oft nicht weiter. Die Hormone spielen verrückt, das Gehirn wird umgebaut, doch was passiert da eigentlich wirklich in den Gehirnen von Jugendlichen? Neurobiologische Erkenntnisse liefern Erklärungen für das sonderbare Verhalten von Jugendlichen. Wie gehen wir als Eltern und Fachkräfte mit Pubertierenden um, welches Verhalten ist angemessen? Welche typischen Krisen und Störungen gibt es in der Pubertät und wie können Eltern und Erzieher sie früh erkennen und angemessen handeln? Diese Fragen werden in der Fortbildung beantwortet. Gemeinsam werden auch eigene Erfahrungen ausgetauscht und fachliche Anregungen reflektiert.

Schwerpunkte der Fortbildung

  • Hirnumbau bei Jugendlichen, Umbau des Belohnungssystems
  • Häufige Entwicklungsstörungen und Krisen in Pubertät (Essstörungen, Suchtverhalten, selbstverletzende Verhaltensweisen usw.)
  • Umgang mit provokativem Verhalten
  • Chancen von Pubertät - pädagogische und therapeutische Strategien
  • Zur Wirkungslosigkeit von Drohungen und Appellen an die Vernunft

Weitere Informationen

Tagesveranstaltung in Halberstadt, Praxis für Familientherapie (FST). Diese Fortbildung kann als In-House-Veranstaltung oder als Vortrag für Tagungen gebucht werden.

Leitung: Frank Natho
Familien- und Lehrtherapeut DGSF,
Systemischer Supervisor, Coach und Lehrsupervisor und Lehrcoach DGSF

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Diese Fortbildung wird auch von anderen Referenten des FST Halberstadt gehalten.

Klang erleben, entspannen und sich selbst begegnen

Eine Einführung in die Klangmassage

Fortbildung Klang erleben

Der Alltag ist voller Klänge und Geräusche, die wir selten bewusst wahrnehmen. Schnelligkeit und Hektik reduzieren Klänge und Geräusche zu Informationen, die mehr über die Umwelt als über uns aussagen.

In diesem Kurs werden Stille und Klänge sich abwechseln. Diese Balance ermöglicht das intensive Hinhören und den bewussten Kontakt mit Klängen. Welche davon uns auf welche Art berühren und welche tiefen Erfahrungen durch sie zum Schwingen kommen, soll in der Klangmassage erlebt und im gemeinsamen Gespräch reflektiert werden. Gearbeitet wird mit Klangreisen, Klangmassagen und Klangmeditationen.

 

Schwerpunkte der Fortbildung

  • Kennenlernen verschiedener Klanginstrumente
  • Entspannung durch Klangreisen erfahren
  • Einführung in die Klangmassage, Grundlagen und Haltung
  • Partnerübungen zur Klangmassage, Reflexion der Erfahrungen
  • Übungen zum Umgang mit Klanginstrumenten (Klangschalen)

Weitere Informationen

Tagesveranstaltung in Halberstadt, Praxis für Familientherapie (FST). Dieser Kurs wird im Rahmen der Weiterbildung zum systemischen Berater als Selbsterfahrung anerkannt.

Leitung: Peter Filter 
Heilpädagoge, Klangtherapeut, Resilienztherapeut
Lehrendender für Klangmassage & Klangtherapie (nach Hess), Klangkünstler

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